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Irgendwann habe ich mal diese wertvolle Tabelle erstellt. Für mich ist es nach wie vor eine gute Methode, jeden Grad, also ob kleines, großes, reines, vermindert oder übermäßiges Intervall im Verhältnis zum Grundton, auswendig zu wissen. Dafür braucht man eine sehr gute Basis - beispielsweise die Durtonleitern: Prime, große Sekunde, große Terz, reine Quarte, reine Quinte, große Sexte, große Septime, reine Oktave. Für mich ist es dann ein Leichtes gewesen, die verschiedenen Alterationsmöglichkeiten von Grund auf richtig zu meistern. Wenn ich nun also Durtonleitern übe mit einer kleinen Septime, auch mixolydisch genannt, dann muss ich nur den 7. Ton um einen Halbton erniedrigen. Nächstes Beispiel: Bebop-Dominant. Da weiss ich, es ist eine Durleiter mit einer kleinen und einer großen Septime. Nächstes Beispiel: lydian dominant. Da wird im Vergleich zur Durleiter der 4. Ton erniedrigt, also aus einer reinen Quarte wird eine verminderte Quarte gemacht (bei den reinen Intervallen spricht man nicht von groß oder klein, sondern von übermäßig und vermindert). Dazu muss ich noch die kleine Septime beachten. Wer auch diesen Ansatz verfolgt, wird mit dieser Tabelle große Freude haben. Wann weiss man eigentlich, ob man die Leitern richtig beherrscht? Sag die entsprechende Leiter mantraartig abwärts auf, spiel sie danach abwärts. Spiel sie von einem anderen Ton aus abwärts, meinetwegen von der Quinte zur Quinte....ARG! Viel Spaß!
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